Symbolbild: Virales Marketing

Eine der wohl bekanntesten Methoden des Social-Media Marketings ist das virale Marketing. Seinen Ursprung fand diese Strategie im, durch die Phenomedia AG veröffentlichten, Spiel Moorhuhn, welches eigens für Johnnie Walker programmiert wurde. Diese Strategie war so erfolgreich, dass andere Unternehmen sie kopierten und ähnlich erfolgreiche Werbekampagnen ins Leben riefen. Verglichen wird das virale Marketing häufig mit der Ausbreitung eines Virus oder einer Pandemie, da sich die Menschen untereinander regelrecht mit der Werbebotschaft „anstecken“ und sich von selbst weiterverbreitet, sobald sie eine kritische Masse erreicht hat.

Ziel des viralen Marketings ist es, mit einem sehr geringen Marketing-Budget eine extrem hohe Reichweite zu erzeugen. Dabei wird normalerweise eine Nachricht publiziert, welche verschiedene Virals beinhalten. Ziel der Virals ist es dabei, ein größtmögliches Echo im Internet zu erzeugen, welches zum Beispiel durch Word-of-Mouth, also quasi Mundpropaganda weiterverbreitet wird. Allerdings wird die Werbebotschaft nicht nur durch Mundpropaganda weitergegeben, sondern besonders im Internet über Tell-A-Friend-Funktionen, Emails oder Influencer verbreitet.

Allerdings ist die bekannteste Form virale Inhalte zu erzeugen die Produktion eines Videos, in welchem auf ungewöhnliche, unterhaltsame, überraschende oder einzigartige Weise der jeweilige Werbeinhalt dargestellt wird. Besonders wichtig für ein großes mediales Echo und dadurch erzeugte Viralität des Werbeinhaltes ist, dass die Zielgruppe kostenlos auf den Inhalt zugreifen kann. Verhindert zum Beispiel eine Bezahlschranke den Zugriff der Zielgruppe, wird der Werbeinhalt kein mediales Echo auslösen und die Strategie das Ziel des viralen Marketings verfehlen.

Voraussetzungen für eine virale Marketing-Strategie

Grundlegend für alle Marketing-Kampagnen ist es, dass die richtige Zielgruppe mit den richtigen Inhalten über die richtigen Kanäle angesprochen wird. Wer beispielsweise eine virale Kampagne starten möchte und als Zielgruppe Frauen und Männer ab 60 Jahren hat, der wird eventuell mit einer zündenden Idee über Facebook Viralität erlangen können, jedoch weit an seiner Zielgruppe vorbeischießen, da sie dieses Medium nicht ausgiebig nutzt. Das Fernsehen wäre hier eine bessere Wahl. Daher muss der Inhalt und das Medium zielgruppenkonform ausgewählt werden.

Diese strategische Platzierung einer Marketing-Botschaft, welche sich viral ausbreiten soll, wird Seeding genannt und kann zum Beispiel in Kooperation mit Influencern geschehen, die aktiv das Produkt oder den Service bewerben. Um wirklich kosteneffizient zu sein, muss die Idee kreativ und ausgefallen sein. Nur über die Themen die uns überraschen und begeistern sind wir schließlich geneigt zu reden — was das Ziel der viralen Marketing-Strategie ist.

Zusammenfassend sind also sowohl die detaillierte Zielgruppenanalyse, die Kreativität und Zielgruppenrelevant des Werbeinhaltes und das aktive Seeding mithilfe von relevanten Medien und Multiplikatoren ausschlaggebend für Ihren viralen Hit.

Als Full-Service Agentur ist es die Mission der Aadvanto Digital GmbH, den Online-Auftritt von Unternehmen zu perfektionieren. https://aadvanto.de/

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